Georg von Oldenburg (1503-1551)

* 1503 in Oldenburg
~ 1503 in Oldenburg
† 21.1.1551 auf Gut Strückhausen
# Jan. 1551 in in Oldenburg (in der St.-Lamberti-Kirche)

Graf Georg von Oldenburg, der jüngste Sohn von Graf Johann V., stand im Schatten seiner älteren Brüder Johann VI. und vor allem Anton I., der die Aussöhnung mit Ostfriesland vorantrieb und dann mit autoritären Maßnahmen zum alleinherrschenden Grafen von Oldenburg wurde. Antons Sohn Johann VII. wurde zum nächsten Grafen von Oldenburg, womit Georg und seine Kinder von der Erbfolge ausgeschlossen waren.

Eltern: Johann V. von Oldenburg und Delmenhorst (1460-1526) oo Anna von Anhalt-Zerbst (1460-1531)

Heirat: Heilke N (-), 10.9.1535 in Frankreich
[* ca. 1510, † nach 1551]

Kinder:
Elisabeth von Oldenburg * ca. 1534 in Oldenburg
Junker Johann von Oldenburg * ca. 1534 in Strückhausen, † nach 1600, Vogt in Zwischenahn, 1590-1600 Drost in Apen oo Gele von Gutzwarden, * ca. 1540 in Gutzwarden, ~ ca. 1540 in Eckwarden
Anna von Oldenburg * 1536 in Strückhausen
Gräfin Adelheit von Oldenburg, Alias: Adelheid * 1538 in Strückhausen, † 1610 (laut familenkunde-oldenburg.de soll sie 1610 in Bremen gestorben sein), # 12.12.1610 in Bardenfleth (in der Kirche) oo 1555 Hermann / Harmen Jüchter (1528-1589), † 30.9.1589 in Bardenfleth

Quelle: familysearch.org, familenkunde-oldenburg.de

zur Ahnentafel Eilers
zur Ahnentafel Hinrichs
zur Startseite

Adelheits Tochter Heilke Jüchter (1575-1630) ist väterlicherseits eine Enkelin von Margarete von Oldenburg und mütterlicherseits eine Enkelin von Georg von Oldenburg, beide Kinder von Johann V. von Oldenburg.

Niedersächsisches Landesarchiv Oldenburg, Slg 3 Best. 283 Urk. Nr. 291. Johann van Oldenborg [von Oldenburg, natürlicher Sohn des Grafen] Georg verpflichtet sich mit seiner zukünftigen Frau Gele gegenüber dem Grafen Anton II. von Oldenburg, der ihm das Gut Gutzwarden (Gutschwarden) unter Ausschluss der Meier überlassen hat, ihm zu dienen und die Abgaben und Dienste von dem Gut zu leisten. Die Rechte des Grafen an diesem wie anderen gekauften oder durch das Schwert erworbenen Güter des Stad- und Butjadingerlandes soll er gegenüber anderen Ansprüchen wahren. Der Graf behält volle Verfügungsgewalt über das Gut, etwa bei künftiger Umwandlung in ein Vorwerk. (17 Feb 1563)
Bis 1577 hielt er das Gut Hayenschloot in Butjadingen

Johann V. von Oldenburg und Delmenhorst (1460-1526)
* ca. 1460
† 10.2.1526 Oldenburg
Partner: Anna von Schagen (1465-1513), unverheiratet
Kinder:
N von Oldenburg (1483-)
Anna von Oldenburg (1486-1532) gestorben auf Gut Seggern oo Graf Enno II. von Ostfriesland (1505-1540)
Moritz von Oldenburg (1489-1558) oo Margarete Trüper (1508-1561) kinderlos
Margarete von Oldenburg (1492-1546) * ca. 1492 in Oldenburg, † nach 13.7.1546 in Edewecht oo Hinrich Jüchter (1480-1554)
Heirat: Anna von Anhalt-Zerbst (1460-1531) [Tochter von Georg I. von Anhalt-Zerbst, † 1531], 20.6.1498 in Gandersheim
Kinder:
Graf Johann VI. von Oldenburg (1501-1548) xx N N (-), Kind: Johann von Oldenburg gen. Lubbeken (1536-1578)
Graf Georg von Oldenburg (1503-1551) oo Heilke N (-)
Graf Christoph von Oldenburg (1504-1566) Feldherr xx Salome N (-), Kind: Christoph
Graf Anton I. von Oldenburg (1505-1573) oo Sophie von Sachsen-Lauenburg (-1571)

Honrichs (Honorius), Johann
*, + 1641; Mühlenstrasse 1 (um 1585)
Eltern: Johann HONRICHS, + 1609 oo um 1560 Anna (T.v. Graf Georg von Oldenburg oo Heileke, seine
Konkubine)
oo
Kinder: 1) Honrichs, Dietrich (hat 1648 folgende Vormünder: Christian SCHMITT, Hermann STÖVER, Johann
VON FANGEN jun. ), Student in Jena 1650
Ämter: BM 1630, 1631, 1634, 1637, 1641; Vogt in Eckwarden
Sonstiges: 1630 erwähnt im Kontributionsregister; 1634 BM im Kontributionsanschlag; 1637 erbittet BM Johan
HUNRICHS für seine Magd Grete, Frau von Johan VON WEHNEN die Bürgerschaft
1631: er und seine Vorfahren besitzen ihr Haus in der Mühlenstraße seit mehr als 80 Jahren
Schwiegersohn von Graf Georg von Oldenburg (1503-1551) oo Heilke
Quellen: Oldb. JB Bd. 50/1950 S. 136 ff., Bürgerbuch OL S. 27, 233, 260; OGF 2/1979; Best. 262-1 U Nr. 501a;
Best. 20 Nr. 1337; Häuserbuch OL S. 367; Festschrift S. 69, Urkunde Stadtarchiv U II 501a; Matrikel